NÖ Beteiligungsmodell unterstützt seit 25 Jahren den niederösterreichischen Wirtschaftsmotor

Seit 1993 profitierten 570 heimische Unternehmen davon

Heutzutage werden alternative Finanzierungsprodukte immer stärker nachgefragt, vor 25 Jahren war das Land Niederösterreich mit der Schaffung des niederösterreichischen Beteiligungsmodells österreichweit ein Vorreiter. Damals wurde ein Modell geschaffen, welches den aktuellen Anforderungen entspricht und die niederösterreichischen Unternehmen optimal begleitet. Nämlich eine maßgeschneiderte Förderung mit dem Ziel, nachhaltige Finanzierungsstrukturen für niederösterreichische Unternehmen, gemeinsam mit den Banken, sicherzustellen. Für die Abwicklung zeichnet die NÖ Bürgschaften und Beteiligungen GmbH (NÖBEG) verantwortlich, die Partner der niederösterreichischen Wirtschaft ist. „Wie wichtig und richtig die Schaffung war, zeigt sich in den Zahlen: In den vergangenen 25 Jahren konnten 570 Unternehmen aller Branchen und Regionen mit einem Gesamtvolumen von 270 Millionen Euro durch die NÖBEG unterstützt werden“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

„Die im Rahmen des Modells zur Verfügung gestellten Beteiligungsmittel haben eine beträchtliche Hebelwirkung“, freuen sich die NÖBEG-Geschäftsführer Doris Agneter und Stefan Chalupa. „Insgesamt konnten mit den Banken, den Unternehmern sowie weiteren Förderstellen Finanzierungen in der Höhe von 900 Millionen Euro durchgeführt und somit ein wesentlicher Beitrag zum nachhaltigen Geschäftserfolg der Betriebe und zur langfristigen Schaffung von neuen Arbeitsplätzen geschaffen werden. Alleine im vergangenen Jahr wurden dadurch rund 2.400 Arbeitsplätze geschaffen bzw. erhalten.“

Eines dieser Unternehmen, welches vom NÖ Beteiligungsmodell profitiert hat, ist die Möbelmanufaktur Baumgartner in St. Leonhard am Forst. Die NÖBEG unterstützte den Unternehmer bei der größten Erweiterung der Firmengeschichte sowie bei der Umsetzung des Industrie 4.0-Konzeptes. „Das Tolle an der NÖBEG und ihren Mitarbeitern ist, dass ich im Zuge unserer Zusammenarbeit immer das Gefühl hatte, offene Türen einzurennen. Von Anfang an habe ich bei der NÖBEG die Bereitschaft gespürt, den Projektinhalt und unsere Bedürfnisse zu verstehen, sowie beratend zur Seite zu stehen und unbürokratisch abzuwickeln“, betont Philipp Baumgartner, Geschäftsleiter der Möbelmanufaktur Baumgartner.

Auch für Landhotel Wachau Geschäftsführer Josef Pichler ist die Unterstützung und Begleitung durch die NÖBEG sehr wichtig. „In meiner bisherigen unternehmerischen Laufbahn war immer dann die NÖBEG als verlässlicher Partner an meiner Seite, wenn es um die Realisierung von weiteren größeren Expansionsschritten für das Unternehmen gegangen ist“. Denn nach der Übernahme des Seminarhotels Geras im vergangenen Jahr wird gerade in den Aus- und Umbau von Schloss Luberegg investiert. Dieses soll künftig als Veranstaltungsort für besondere Anlässe, wie Hochzeiten im besonderen Ambiente für den Tourismus offen stehen.

Haftungsrahmen erhöht

Erst in der vergangenen Woche wurde ein weiteres Kapitel der Erfolgsgeschichte „Niederösterreichisches Beteiligungsmodell“ geschrieben: In der Sitzung des Landtages wurde eine Erhöhung des möglichen Haftungsrahmens des Niederösterreichischen Beteiligungsmodelles beschlossen. „Mit der Aufstockung des Haftungsrahmens von 73 auf 100 Millionen Euro wird das Land NÖ der großen Nachfrage der vergangenen Jahre gerecht und zeigt, dass das NÖ Beteiligungsmodell nach wie vor zeitgemäß und moderner denn je ist“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

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