Atomare Verunreinigung dient als Quanten-Informationsspeicher

Für die Farben von Edelsteinen oder die Leistungsfähigkeit moderner Halbleiter sind Verunreinigungen in Materialien ursächlich. Ähnliches gilt für Quantensysteme, wo es aber kaum erforscht ist. Erstmals konnten Kaiserslauterer Physiker kontrolliert einzelne Verunreinigungen aus Cäsium-Atomen in einem ultrakalten Quantengas aus Rubidium-Atomen einbringen. Sie haben beobachtet, wie die Verunreinigungen quantenmechanische Anregungen (Spin) mit dem Gas ausgetauscht haben. Zudem haben sie gezeigt, dass Cäsium-Atome Quanten-Information speichern können. Dies war bislang nicht möglich.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Artur Widera
Lehrgebiet Individual Quantum Systems
Technische Universität Kaiserslautern
Tel. +49 631 205-4130
widera@physik.uni-kl.de

Presseveröffentlichung vom 01.10.2018

Quelle

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