Wie das Rasterzellen-System des Gehirns gedankliche Räume kartiert

Wie genau und insbesondere mit welcher zeitlichen Dynamik das sogenannte Rasterzellen-System im menschlichen Gehirn funktioniert, wurde bisher nur vermutet. Ein viel diskutierter Ansatz ist, dass die Signale dieser Zellen Karten von sogenannten kognitiven Räumen erstellen, in denen wir Menschen mental die komplexe Realität anordnen und abspeichern. Ein europäisch-amerikanisches Wissenschaftlerteam konnte nun durch elektrophysiologische Verfahren Evidenz für die Existenz des Rasterzellen-Systems im menschlichen Gehirn nachweisen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Christian Doeller
Direktor
Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig
Tel. +49 341 9940-2275
doeller@cbs.mpg.de

Presseveröffentlichung vom 12.10.2018

Quelle

Materiezustände durch Licht verändern
Hirnwellen ermöglichen Einblicke ins Navigationssystem des Gehirns

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