Erdmagnetfeld in großer Höhe mithilfe von künstlichen Sternen vermessen

Zwischen 85 und 100 Kilometer über der Erde befindet sich in der Mesosphäre eine Ansammlung von Natriumatomen, die Natriumschicht. In dieser Schicht können durch Laserstrahlung künstliche Sterne erzeugt werden, die Astronomen verwenden, um die Bildqualität von Teleskopen zu verbessern. Einer internationalen Gruppe von Wissenschaftlern ist nun  gelungen, diese künstlichen Leitsterne auch noch für die Vermessung des Erdmagnetfelds mit großer Genauigkeit in dieser Höhe zu nutzen. Die Technik könnte in Zukunft auch dazu beitragen, magnetische Strukturen in der äußeren Schicht der Erde, der Lithosphäre, aufzuzeigen, das Weltraumwetter zu beobachten und elektrische Ströme in der Atmosphäre zu verfolgen.

Ansprechpartner:
Felipe Pedreros Bustos
Helmholtz-Institut Mainz
Johannes Gutenberg-Universität
Mainz
Tel. +49 6131 39-29638
pedreros@uni-mainz.de

Presseveröffentlichung vom 25.10.2018

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