Erste elektronische Autobahnen auf der Nanoskala

Rechner werden immer schneller und damit leistungsfähiger. Ein Problem dabei ist jedoch, dass sie dafür mehr Energie benötigen, die fast komplett in oft ungenutzte Wärme umgewandelt wird. Dies belastet nicht nur die Umwelt. Es begrenzt auch die weitere Miniaturisierung elektronischer Bauelemente und die Erhöhung von Taktfrequenzen. Ein Ausweg aus diesem Dilemma wären Leiterbahnen, die keinen elektrischen Widerstand aufweisen. Die gezielte Funktionalisierung von kohlenstoff-basierten Nanostrukturen erlaubt es, Strompfade direkt abzubilden und eröffnet dabei Wege für neuartige Quantenbauelemente. Physikern der Technischen Universität Chemnitz ist es nun erstmals gemeinsam mit Forschern der Universität Twente (Niederlande) und des MAX IV Laboratory in Lund (Schweden) gelungen, solche sogenannten ballistischen Drähte herzustellen und sie umfassend zu charakterisieren.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Christoph Tegenkamp
Professur Analytik an Festkörperoberflächen
Institut für Physik
TU Chemnitz
Telefon 0371 531-33103
christoph.tegenkamp@physik.tu-chemnitz.de

Presseveröffentlichung vom 24.10.2018

Quelle

Geschützte Quantenbits
Im Doppelpack zu mehr Energie – Tandemsolarzellen für die Umwelt

Ähnliche Beiträge

Menü