Digitalwirtschaft Afrika: Ampion und Plutos Ventures starten neues Unternehmen für Startups mit Afrika-Fokus

Fokus des neuen Ventures: Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle vor Ort  

Call for Participation: Bewerbungen für Gründer und Start-ups mit Afrika-Fokus starten jetzt!

Berlin, 12.03.19 – Die Afrika-fokussierte Organisation Ampion und die Berliner Plutos Ventures Holding geben heute die Gründung der Ampion Ventures bekannt. Ziel des neuen Projekts ist es, mittels Startkapitals und strategischer Expertise skalierbare digitale Geschäftsmodelle in ausgewählten afrikanischen Ländern aufzubauen. Plutos Ventures stattet Ampion Ventures hierfür mit einer kontinuierlichen und offenen Finanzierung aus.

Geleitet wird Ampion Ventures von Fabian-Carlos Guhl, Gründer der gemeinnützigen Organisation Ampion.org. Guhl arbeitet seit Jahren auf dem afrikanischen Kontinent mit Gründern und Early-stage-Start-ups. Insbesondere durch seinen sehr erfolgreichen Start-up-Bus, mit dem er durch 16 afrikanische Länder gefahren ist und Gründer bei der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle gecoacht und betreut hat, konnte er ein großes Netzwerk von Entrepreneuren und Start-ups in den unterschiedlichen Ländern aufbauen. Jetzt geht Ampion gemeinsam mit Plutos den nächsten logischen Schritt, um gezielt digitale Geschäftsmodelle vor Ort aufzubauen.

„Mit Ampion war es von Anfang an unsere Mission, auf dem afrikanischen Kontinent technologische Entwicklung anzustoßen und so zum Wohl der Menschen und zur wirtschaftlichen Entwicklung beizutragen. Nun ist der richtige Zeitpunkt, unser Modell weiterzuentwickeln und ausgewählte Geschäftsmodelle zu skalieren. Wir freuen uns, mit Plutos Ventures einen erfahrenen Investor an Bord zu haben, der uns neben dem Kapital vor allem strategisch unterstützen wird.“

Fabian-Carlos Guhl, Geschäftsführer Ampion Ventures GmbH

„Fabian und sein Team haben mit Ampion und dem Start-up-Bus bewiesen, wie stark ihr Netzwerk auf dem afrikanischen Kontinent ist, und ebenso gezeigt, wie immens der Gründungswille vor Ort ist. Es geht jetzt darum, echte digitale Geschäftsmodelle zu etablieren, um so die Entwicklung der afrikanischen Wirtschaft zu unterstützen.“

Oliver Riebartsch, Geschäftsführer Plutos Ventures GmbH

Jahrelange Arbeit zahlt sich aus: Ampion fördert mehr als 80 Start-ups in 16 afrikanischen Ländern

In den vergangenen sechs Jahren hat Ampion mit Hilfe von Partnern wie MTN, SAP, Merck, Microsoft und Einrichtungen aus der internationalen Entwicklungszusammenarbeit mehr als 80 Start-ups in 16 Ländern Afrikas unterstützt. Eine der vielen Erfolgsgeschichten ist beispielsweise das nigerianische Accounting-Start-up Accounteer, eine intelligente Cloud-Accounting-Plattform, die mittlerweile eines der führenden Buchhaltungs-Softwaresysteme im eigenen Land ist und kürzlich Meltwater als US-Investor gewinnen konnte. Gründer von Accounteer ist Golden Emmanuel, der als Ampion Alumnus seine Vision Realität hat werden lassen und jetzt eines der erfolgreichsten nigerianischen Tech-Start-ups leitet.

Bei der Gründung neuer Tech-Start-ups in Afrika fokussiert sich Ampion Ventures verstärkt auf die Branchen Agri-, Energy- und FinTech. Neben 6-stelligem Startkapital bietet das Team den Start-ups vor Ort vor allem operative und strategische Unterstützung, ein starkes Netzwerk sowie internationale Firmenpartnerschaften. Interessierte Gründer und Start-ups aus der ganzen Welt mit Afrika-Fokus können sich ab sofort bei Ampion Ventures für eine Zusammenarbeit bewerben.

Link zum Bewerbungsformular: https://www.f6s.com/ampionventures/apply

Pressekontakt

Katharina Zegers PR

Tel. 0170 – 3403284

Mail: pr@katharinazegers.com

Unternehmenskontakt

Fabian Guhl

Tel. 030 – 403658430

Mail: pr@ampionventures.com

Über Plutos Ventures
Plutos Ventures investiert Kapital und Sachverstand in junge, innovative Unternehmen, vor allem mit dem Schwerpunkt auf PropTech-Start-ups. Neben umfassender Branchenexpertise für die marktprägenden Trends in der Immobilien- und der Digitalwirtschaft, setzt Plutos Ventures auf Pioniergeist und ist bereit, Opportunitäten zu ergreifen. Plutos Ventures investiert nur in Ideen, an die sie selbst glaubt, und unterstützt diese nicht nur finanziell, sondern auch mit persönlichem Engagement, Netzwerk und Know-how.

Über Ampion Ventures
Ampion Ventures GmbH ist eine auf Afrika spezialisierte Innovationsfirma für Start-ups mit Afrika-Fokus. Ampion Ventures unterstützt skalierbare Geschäftsmodelle im Bereich der Digitalwirtschaft mit Kapital, operativer Unterstützung durch unsere international erfahrenen Operations Partners und Firmenpartnerschaften. Wir sind stets auf der Suche nach Gründern, Unternehmern und spannenden Geschäftsmodellen für den afrikanischen Markt. Weitere Infos auf www.ampionventures.com

Über Ampion.org 
Ampion führt seit 2013 Programme im Bereich der Gründungsförderung von digitalen Unternehmern in Afrika durch. Durch die Zusammenarbeit mit dem öffentlichen und privaten Sektor fördern wir Innovationen in Afrika und bauen strategische Kooperationen auf, um das dortige Tech-Ökosystem und seine Akteure gezielt zu fördern. Weitere Informationen auf www.ampion.org.

Factsheet

Ampion – Amplifying Pioneership

Mission: Wir glauben an die Kraft des positiven Unternehmertums und die Unterstützung von Unternehmern, um nachhaltige Veränderungen voranzutreiben. Daher besteht unsere Mission darin, in aufstrebende Märkte in technologische Lösungen zu investieren und diese auszubauen. Wir wollen die stärksten Unternehmer der Welt unterstützen, indem wir sie durch Investitionen, operative und strategische Unterstützung unterstützen, um den Status Quo auf globaler Ebene zu ändern und das Leben von Millionen von Menschen zu beeinflussen.

Vision: Wir wollen in Zukunft eines der wichtigsten Unternehmen für Investoren und Unternehmer sein, die Lösungen entwickeln und skalieren möchten, die Nachhaltigkeit und Wirtschaftswachstum in unterversorgten Regionen fördern und nachhaltige soziale Auswirkungen erzielen möchten.

Afrika

Trotz des beeindruckenden Wachstums Afrikas in den letzten 25 Jahren und dem Eintritt in die digitale Wirtschaft ist der Arbeitsmarkt durch steigende Jugendarbeitslosigkeit weiterhin geprägt. Afrika ist der jüngste Kontinent der Welt mit fast 200 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren, und diese Zahl wird sich voraussichtlich bis 2045 verdoppeln. Dennoch machen 60 Prozent aller afrikanischen Arbeitslosen nach Angaben der Weltbank Jugendliche aus. Mit einer steigenden Jugendbevölkerung und einer steigenden Arbeitslosenquote wenden sich junge Menschen dem Unternehmertum als Mittel zur Schaffung von Einkommen und Arbeitsplätzen zu. Der 2017 von der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB), der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) gemeinsam veröffentlichte Afrika-Wirtschaftsausblick 2017 sagt: „80% der Afrikaner sehen Unternehmertum als eine gute Karrieremöglichkeit. Der Kontinent hat den höchsten Anteil von Erwachsenen, die neue Unternehmen gründen oder Unternehmen führen. “Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Förderung des Wirtschaftswachstums spielen junge Unternehmer eine wesentliche Rolle bei der Förderung von Innovationen in der Wirtschaft, insbesondere von neuen Technologien und Produktionsmethoden. In Ostafrika beispielsweise waren 79 von 100 von Jungunternehmern geschaffenen Arbeitsplätzen für Jugendliche zwischen 18 und 34 Jahren, jedoch glauben nur 17% der Unternehmer sagen, dass sie in den nächsten fünf Jahren eine mittlere bis hohe Zahl von Arbeitsplätzen schaffen werden.

FinTech (Modernes Bankwesen)

Rund 330 Millionen erwachsene Afrikaner, etwa 80 Prozent der Bevölkerung des Kontinents, haben keinen Zugang zu formellen Finanzdienstleistungen. Finanztechnologie-Startups (Fintech-Startups) in Afrika haben sich traditionell auf Mobile-Banking-Lösungen (M-Banking) für die Bevölkerung ohne Bank konzentriert, da die Zahl der mobilen Zahlungen bei 85 Prozent liegt und somit weltweit führend ist. Die Entwicklungsfinanzierungsorganisation “Financial Sector Deepening Africa” hat prognostiziert, dass Fintech bis zum Jahr 2022 die Produktion von Subsahara-Afrika um 40 Milliarden US-Dollar erhöhen wird, und es ist klar, dass mobile Bankdienstleistungen dies weiterhin tun werden.

AgriTech (Landwirtschaft)

Die Landwirtschaft spielt in Afrika eine bedeutende Rolle, da sie 65% der Arbeitskräfte beschäftigt und 32% des BIP beiträgt. Etwa 70% der Bevölkerung Afrikas sind für ihren Lebensunterhalt direkt von der Landwirtschaft abhängig. Die afrikanische Agrarindustrie sieht sich jedoch derzeit einer Reihe von Problemen mit niedriger Produktivität gegenüber. Dies wurde durch den Klimawandel, den Mangel an technischem Fachwissen und die Abwanderung junger Menschen aus ländlichen Gebieten in die Städte verstärkt. Unternehmer in Afrika sehen zunehmend Möglichkeiten im Agrarsektor und entwickeln Lösungen, mit denen Landwirte ihre Erträge steigern und Märkte erschließen können. In den letzten fünf Jahren haben Agrartechnologie-Start-ups 800 Millionen US-Dollar eingesammelt. Technologische Fortschritte in der Landwirtschaft bieten Landwirten, Unternehmern und Investoren ein enormes Potenzial, die Produktivität und Effizienz der Landwirtschaft in Afrika in einer Zeit zu verbessern, in der zahlreiche Faktoren wie das Bevölkerungswachstum und der Klimawandel die Ernährungssicherheit gefährden.

EnergyTech (Erneuerbare Energien)

Zwei von drei Menschen in Afrika südlich der Sahara leben ohne Strom. Heute wird der größte Teil der erneuerbaren Energien in Afrika in Form traditioneller Biomasse in Haushalten zum Kochen und in der verarbeitenden Industrie für die Prozessheizung eingesetzt. Das Potenzial für erneuerbare Energien in Afrika ist jedoch erstaunlich. Die Internationale Organisation für erneuerbare Energien veröffentlichte Anfang Oktober einen Bericht mit dem Titel “Afrika 2030”, in dem einige der unglaublichen Wachstumsraten des Kontinents in den kommenden anderthalb Jahrzehnten hervorgehoben wurden. Die erneuerbaren Energien werden sich bis 2030 voraussichtlich mehr als vervierfachen und 22 Prozent betragen, verglichen mit heute etwa 5 Prozent.

Bild: Fabian-Carlos Guhl, Geschäftsführer Ampion Ventures GmbH (Bildrechte Ampion Ventures GmbH )

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