Frisches Kapital für Lifescience Startup M-sense

Digital den Kopfschmerzen voraus sein: mit der Migräne-App M-sense können Betroffene Symptome und Auslöser nachverfolgen und aktiv Migräne- und Kopfschmerzattacken vorbeugen. Das Berliner Startup Newsenselab hat mit seinem Produkt zusätzlich zu den bestehenden Investoren auch das Vertrauen der Noaber Foundation und der IBB Beteiligungsgesellschaft gewinnen können.

Berlin, 3. Dezember 2019. Das Berliner Startup Newsenselab GmbH arbeitet an einer Welt ohne Kopfschmerzen, und setzt dabei auf eine digitale Lösung: Die Smartphone App M-sense. Mehr als 240.000 Migräne- und Kopfschmerz-Betroffene haben M-sense bereits heruntergeladen, um Kopfschmerzattacken, Symptome und Auslöser zu verfolgen und wissenschaftlich fundierte Therapiemethoden in Anspruch zu nehmen. Im November hat das Startup neben den bestehenden Investoren HTGF und Think.Health, auch die  Noaber Foundation und den VC Fonds Technologie Berlin von seinem Konzept überzeugen können. Durch eine Investition im siebenstelligen Bereich kann die Weiterentwicklung des Produkts gemäß den neuen MDR-Richtlinien umgesetzt und die Grundlage für eine Aufnahme in den Leistungskatalog der Krankenkassen geschaffen werden. “Wir freuen uns, nun mit voller Kraft darauf hinarbeiten zu können, dass in 2020 alle Betroffenen endlich M-sense auf Rezept erhalten können”, sagt CEO Dr. Florian Koerber.

Ute Mercker, Investment Director bei der IBB Beteiligungsgesellschaft erklärt: “Migräne ist eine chronische Erkrankung, von der weltweit sehr viele Menschen betroffen sind. Wir erwarten, dass die App M-sense den Betroffenen hilft, ihre Lebensqualität deutlich zu verbessern. Uns haben das Know-how des Managementteams und das positive Feedback der Anwender davon überzeugt, dass M-sense bestens positioniert ist, als eine der ersten digitalen Gesundheitsanwendungen zugelassen zu werden.”

Auch bei Noaber Ventures glauben sie fest an das Potenzial evidenzbasierter digitaler Therapeutika wie M-sense, um wirklich etwas für die Lebensqualität und die Betreuung von Menschen zu tun: “Die Qualität des Produkts und das Engagement des Newsenselab-Teams werden sicherstellen, dass dieses Potenzial zum Nutzen der Patienten realisiert wird.”

Think.Health teilt diese Meinung: “Bei Think.Health freuen wir uns, M-sense weiterhin zu unterstützen, denn es handelt sich hier um eines der vielversprechendsten digitalen Therapeutika auf dem Markt. Die Unterstützung durch neue Investoren unterstreicht die Fortschritte, die das Team in letzter Zeit gemacht hat.”

Ziel des Unternehmens und seiner Investoren ist es, dass die App M-sense im Rahmen des Digitale Versorgung Gesetzes (DVG), welches 2020 in Kraft treten wird, in die geregelte Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen wird. In diesem Kontext wird das Startup zusätzlich zu der klinischen Studie SMARTGEM (Smartphone-gestützte Migränetherapie) weitere Studien im Rahmen des Fast Track nach DVG durchführen, um die Effektivität des Konzepts zu demonstrieren. Bisherige Datenanalysen stimmen das Unternehmen jetzt schon positiv: Es wurde gezeigt, dass Betroffene durch die regelmäßige Nutzung der App ihre Kopfschmerztage um 38 % reduzieren können. Geführt wird Newsenselab von Gesundheitsökonom Dr. Florian Körber und dem Physiker und Migräneforscher Dr. rer. Markus Dahlem.

Über die Newsenselab GmbH

Nach Teilnahme am EXIST Programm und der Entwicklung eines Prototypen im November 2015, wurde die Newsenselab GmbH im Januar 2016 gegründet. Das Startup hat heute über 20 Mitarbeiter. Außer der EXIST-Förderung gewann Newsenselab den Eugen-Münch-Preis im Jahr 2016, den BACB Unternehmerpreis 2017, und den Vision.A Award im Jahr 2018.

Weitere Informationen: www.m-sense.de

Über die IBB Beteiligungsgesellschaft

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie für Geschäftskonzepte der Kreativwirtschaft eingesetzt. Seit März 2015 befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin II mit einem Fondsvolumen von 60 Mio. EUR und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin II mit einem Fondsvolumen von 40 Mio. EUR. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft über 200 Berliner Kreativ- und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern ca. 1,43 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft 200 Mio. EUR als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

 

Weitere Informationen: https://www.ibb-bet.de

 

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