Freitaler Heiztechnologie Startup Watttron erhält weiteres Kapital

Watttron erhält weiteres Kapital und Expertise für starkes Wachstum

Freital (Sachsen), 24. April 2020. Startschuss für weiteres Wachstum und Ausbau bei watttron.
Das Unternehmen aus dem sächsischen Freital konnte namhafte Partner gewinnen, die Kapital und Expertise zur Verfügung stellen: Constantia New Business, ein langfristig orientierter Technologieinvestor aus Österreich, SKion, die Beteiligungsgesellschaft der Unternehmerin Frau Susanne Klatten, LAUDA DR. R. WOBSER Beteiligungs – GmbH sowie der Technologiegründerfonds Sachsen investieren eine Summe von 3,4 Mio. Euro.

Plattformtechnologie auch für andere Märkte
„Das ist eine sehr wichtige Unterstützung für den nächsten großen Schritt“, freut sich Marcus Stein, CEO der watttron GmbH. „Mit unserer innovativen Plattformtechnologie wollen wir zukünftig Kundenanforderungen weltweit bedienen. Unsere Strategie war es von Anfang an, langfristig orientierte Investoren zu gewinnen, die uns mehr geben können als Wachstumskapital.
Wir profitieren auch von ihren Erfahrungen, und kommen so unserem Ziel näher, Marktführerschaft in unterschiedlichen Industriebereichen aufzubauen.“

Das sächsische Technologie-Startup watttron entwickelt und produziert neuartige Heizsysteme, die in Industrieprozessen zum punktgenauen Temperieren eingesetzt werden. Die patentierte
Heiztechnologie ermöglicht u.a. die Optimierung von Verpackungen im Hinblick auf den Material und Energieeinsatz. Das Verfahren gestattet die präzise Temperatursteuerung auch bei großen
zu heizenden Flächen und erleichtert damit die Verarbeitung von biobasierten und recycelten Materialien.

Schneller Ausbau des Unternehmens wird angestrebt
Die aktuelle Wachstumsfinanzierung soll die weitere Entwicklung von watttron beschleunigen und es dem Unternehmen ermöglichen, Global Player zu beliefern. Der Aufbau einer Serienproduktion steht ebenfalls im Fokus. Zu den Kunden von watttron gehören bereits
Unternehmen wie Procter & Gamble sowie Reckitt Benckiser. Mit dem eingeworbenen Kapital will watttron Partner in neuen Industriezweigen wie Biotechnologie, Chemie sowie 3D-Elektronik
gewinnen, Geschäftsbeziehungen im amerikanischen Markt festigen und mit der Erschließung der asiatischen Märkte beginnen. Das Investment in Zeiten der Corona-Krise und der damit
verbundenen schwierigen Ausgangslage für Investmentzusagen zeigt das hohe Potential von watttron.

Wirtschaftsminister Martin Dulig freut sich über Engagement der Investoren
„Die Entwicklungen von watttron verfolge ich schon seit Ihrer Gründung im Jahre 2016 und ich konnte mir von der Innovation und dem Team bereits vor Ort in Freital einen Eindruck verschaffen“, sagt Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig. „Das Engagement gleich mehrerer namhafter Investoren zeigt mir einmal mehr, welcher herausragender Erfindergeist, aber auch unternehmerischer Sachverstand an den sächsischen Universitäten und Forschungseinrichtungen vorhanden ist. Auch bestätigt sich, dass die Juroren im Auswahlverfahren des futureSAX Gründerpreises über ein sehr gutes Gespür für herausragende Gründungsideen verfügen, denn schon 2017 wurde dieser Preis an die watttron GmbH verliehen. Für die Zukunft wünsche ich dem Gründerteam und den bereits 20 Mitarbeitern weiterhin viel Erfolg und einen guten Kompass bei dem nun noch dynamischeren Weg zu einem etablierten
Technologieunternehmen mit Sitz in Sachsen“, so Dulig.

Vom Produkt und vom Management überzeugt
„Wir sind seit rund zwei Jahren Kooperationspartner von watttron, weil wir bereits 2018 den Nutzen der patentierten Heiztechnologie über den Verpackungsmarkt hinausgesehen haben und aktiv unterstützen“, unterstreicht Dr. Gunther Wobser, geschäftsführender Gesellschafter von LAUDA. „Die positive Entwicklung der letzten Jahre hat uns darin bestätigt, weiter in watttron zu investieren.“

„Wir sehen, dass sich der Kunststoffmarkt nicht erst seit den jüngsten öffentlichen Diskussionen im Wandel befindet“, betont Arno Langwieser von Constantia New Business. „Mit watttron haben
wir einen starken Partner gefunden, um uns diesen Veränderungen zu stellen. Wir sind vom Management der Firma sowie der Stärke des Produktes überzeugt“.

Andreas Müller, Prokurist des Technologiegründerfonds Sachsen, fügt hinzu: „watttron ist ein bereits mehrfach ausgezeichnetes Unternehmen, das über die Landesgrenzen von Sachsen hinaus wahrgenommen wird. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit so renommierten CoInvestoren und die strategische Begleitung in der Entwicklung von watttron zu einem international bekannten Unternehmen.“

Über watttron
Die watttron GmbH ist eine Ausgründung aus dem Institut für Naturstofftechnik der TU Dresden und dem Fraunhofer Institut für Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik (IVV) Dresden. Das Unternehmen wurde von Marcus Stein (heute CEO bei watttron), Ronald Claus von Nordheim (CPO) und Dr. Sascha Bach (CTO) unterstützt von Michaela Wachtel (COO) im Februar 2016 in Freital bei Dresden gegründet. Inzwischen sind rund 25 Mitarbeiter bei watttron beschäftigt. Das Unternehmen entwickelt und produziert innovative Heizsysteme, die in Industrieprozessen ein punktgenaues Temperieren ermöglichen.
www.watttron.de

Über CNB
Constantia New Business (CNB) investiert als Corporate Venture Capital Investor in TechnologieStartups, die innovative Produkte für B2B-Märkte entwickeln. Der Fokus liegt dabei auf Informationstechnologien, Verfahrenstechnik und Performance Materialien. CNB setzt auf langfristiges Engagement und unternehmerische Herangehensweise.
www.cnb.capital/de/home

Über SKion
Die SKion GmbH ist eine unternehmerische Beteiligungsgesellschaft von Frau Susanne Klatten mit Sitz in Bad Homburg v. d. Höhe. Zum Portfolio gehören Beteiligungen an Industrieunternehmen wie ALTANA AG, SGL Carbon, Nordex und AVISTA OIL, LANDA Digital Printing sowie mehrere Unternehmen im Bereich der Wassertechnologie.
www.skion.de

Über LAUDA
LAUDA ist Weltmarktführer im Bereich der exakten Temperierung. Temperiergeräte und Heiz- /Kühlsysteme des badischen Unternehmens sind das Herz vieler Applikationen insbesondere in den Branchen Automotive, Chemie/Pharma, Halbleiter und Labor-/Medizintechnik.
www.lauda.de

Über den Technologiegründerfonds Sachsen
Der TGFS ist ein Risikokapitalfonds, der durch Mittel aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert ist. Der Fonds, initiiert vom Freistaat Sachsen, wurde 2008 aufgelegt und in 2016 auf mehr als 124 M€ aufgestockt. Er stellt technologieorientierten Gründern in Sachsen Beteiligungskapital für die Seed- und Start-up-Phase zur Verfügung. www.tgfs.de

Weitere Informationen: https://watttron.de

BILD: watttron Geschäftsführung v.l.n.r. Ronald Claus von Nordheim, Michaela Wachtel, Marcus Stein, Dr. Sascha Bach © watttron

KPMG: „Ruhe vor dem Sturm“ – Risikokapital im 1. Quartal weiter auf hohem Niveau
Logistik Startup FreightHub wird Forto

Ähnliche Beiträge

Menu