eHealth Startup Fastic: Deutschlands erfolgreichste Intervallfasten App erhält Kapital ​in Höhe von 5 Millionen USDollar

Fastic: Deutschlands erfolgreichste Intervallfasten App erhält Kapital für US Expansion

● Fastic, Europas schnellst wachsende Intervallfasten App gibt nun ihre erste große Finanzierungsrunde ​in Höhe von 5 Millionen USDollar bekannt. An dem Investment beteiligen sich   bekannte Serial-Entrepreneurs wie Rolf Schrömgens (Trivago) oder Robin Behlau (Aroundhome). Damit will das Startup die US-Expansion vorantreiben, das Produkt weiterentwickeln sowie ein internationales Remote-Unternehmen aufbauen.

● 2019 gegründet, gehört die Intervallfasten App Fastic aktuell zu den Top 3 der erfolgreichsten Gesundheits- und Fitness Apps in Deutschland. Die Gründer digitalisieren das Intervallfasten und stellen dabei einen gesunden Lebensstil in den Mittelpunkt. Bereits jetzt verzeichnen sie über 6 Millionen Downloads.

Der Markt für Gesundheits-Apps ist milliardenschwer: Sein Volumen beträgt bereits jetzt über ​60 Milliarden USDollar. Allein in Deutschland gibt es momentan über 100.000 Health-Apps. Kalorien- oder Schrittzähler finden sich genauso wie Wassertracker auf nahezu jedem Smartphone. Doch trotz der zahlreichen Platzhirsche und riesigen Angebotsmengen erobern aktuell zwei junge Gründer die App-Charts mit einer App, die einen völlig neuen Gesundheitsansatz verfolgt.

Sie wollen das globale Problem von Zivilisationskrankheiten und Übergewicht mit Hilfe des digitalen Intervallfastens lösen und positionieren sich dabei klar gegen unnatürliche Formen des Essverhaltens wie Diäten. Fastic unterstützt die Nutzer beim Führen eines neuen, gesünderen Lebensstils und rückt dabei das Intervallfasten in den Mittelpunkt.

Die App vereint das, was bisher nur in Kombination mit Fitness-, Ernährungs- und Entspannungs Apps klappte. Mit nur einem Download erhalten die Nutzer eine App, die sich vollumfänglich positiv auf den Körper auswirkt.

Seit der Gründung im April 2019 wurde Fastic bereits über 6 Millionen mal heruntergeladen. Während des Corona-Lockdowns im März eroberte Fastic erstmals die Top 3 der erfolgreichsten Gesundheits- und Fitness Apps und hält sich dort seitdem konstant. Bislang war das Unternehmen komplett eigenfinanziert. Nun verkünden die Gründer Sebastian Wettcke (25) und Phillip Wayman (28) den Abschluss ihrer ersten Finanzierungsrunde.

Gemeinsam mit 15 Unternehmern und Investoren konnten sie sich Kapital in Höhe von 5 Millionen US Dollar sichern. Daran beteiligt ist ein breites Netzwerk aus namhaften Business Angels wie Trivago-Gründer Rolf Schrömgens, Jan Beckers von Ioniq, Robin Behlau (Aroundhome), Tier-Mobility-Gründer Lawrence Leuschner, sowie ​Serial-Entrepreneur ​Benjamin Bak. Den Einstieg einer Reihe der bekanntesten Gründer verdeutlicht das enorme Marktpotenzial von Fastic für das
Gesundheitswesen und die Einzigartigkeit des Geschäftsmodells. Das Geld möchten die Gründer nutzen, um an das starke Wachstum aus dem letzten Jahr anzuknüpfen und die App weiter zu internationalisieren.

Robin Behlau, CEO von Aroundhome: “​Die Jungs von Fastic haben mich mit ihrem großartigen Team überzeugt. Sie haben eine mutige Idee, die ich unterstützen will. Was mich besonders beeindruckt hat, ist Fastics erfolgreiche Positionierung auf dem umkämpften Markt der Health-Apps. Da steckt viel Potenzial drin. Die gesamte App ist nach dem Prinzip der Gamification ausgelegt. Die Nutzer werden somit spielend zum Durchhalten motiviert. So funktionieren die Apps der Zukunft.”

Deutsche App boomt in den USA

Auch der Start in den Vereinigten Staaten verläuft für Fastic sehr erfolgreich. Das Interesse an Alternativen zu klassischen Diäten ist enorm, belegt die USA immer noch Platz eins unter den dickstenIndustrienationen.NachdemamerikanischenApp-Launch im Dezember 2019, stieg die Nutzerzahl bis jetzt auf 1,6 Millionen an. Damit wächst Fastic im englischsprachigen Raum dreimal so schnell wie in der DACH-Region. Im August haben sich erstmals mehr Amerikaner die App heruntergeladen als Deutsche.

Co-Founder Phillip Wayman: “Die Amerikaner geben mehr Geld für Diäten aus, als man bräuchte, um den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Das ist ein Problem, das wir lösen möchten. Mit Hilfe unserer App sorgen wir für eine gesunde Balance zwischen unserem Körper und unserem Essverhalten. Das findet vor allem in den USA großen Anklang. Daher möchten wir die App noch stärker an den amerikanischen Markt anpassen. Aber auch in Europa wollen wir wachsen und zudem unser Team ausbauen.”

Um dies zu erreichen, baut Fastic ein internationales Remote-Unternehmenauf. Bereits jetzt arbeitet das Team mit Kollegen aus Berlin, London, Kiew, Barcelona oder Zürich zusammen. Dieses Netzwerk soll nun stark erweitert werden, um das Entwicklerpotential weltweit vollkommen auszuschöpfen.

Hintergrund: Co-Founder Sebastian Wettcke ist mit dem Fasten aufgewachsen

Die Gründer möchten mit der App eines der größten Gesundheitsrisiken bekämpfen: Das Übergewicht. 2,2 Milliarden Menschen sind adipös, insgesamt sterben jährlich 8 Millionen an den Folgen. Durch das Intervallfasten wird die Autophagie, ein natürlicher Selbstreinigungsprozess in den Zellen, in Gang gesetzt, dessen Entdeckung 2016 mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Das gezielte Nutzen dieses Prozesses wirkt sich positiv auf die allgemeine Gesundheit aus. Mitgründer Sebastian Wettcke ist mit der Tradition des Fasten groß geworden. Seine Eltern betreiben ein Fastenhotel im Schwarzwald, welches schon über 20.000 Gäste ans Fasten herangeführt hat. Er hat bereits früh gelernt, dass sich das Fasten positiv auf den gesamten Körper auswirkt und wie gut es den Gästen des Hotels nach einer Fastenkur ging.
“Für mich war klar, ich möchte das Wissen rund um diese Lebensweise ins 21. Jahrhundert                bringen und digitalisieren. In der Fastic-App soll es nicht um stupides Kalorienzählen gehen.              Wir möchten unsere Nutzer vielmehr zu einem gesunden Lebensstil inspirieren. Denn das ist  die Zukunft. Die Lösung, um ein gesünderes Leben zu führen, liegt in unserem Körper selbst.”, sagt der Co-Founder zur Vision seines Startups.
Und die Zahlen bestätigen, dass der Ansatz funktioniert: Bisher haben die Nutzer insgesamt über 2.000 Tonnen abgenommen (basierend auf Angaben von 20% aller Nutzer) und gemeinsam 600 Millionen Stunden gefastet.

Über Fastic
Fastic wurde im April 2019 von Phillip Wayman und Sebastian Wettcke gegründet. Sie rücken mit Fastic das Intervallfasten in den Mittelpunkt eines ganzheitlich gesunden Lebensstils und digitalisieren einen ganz neuen Markt. Dabei werden die Nutzer individuell auf ihre Ziele abgestimmt beim Intervallfasten unterstützt. Bis jetzt verzeichnet die App über sechs Millionen Downloads, 1,6 Millionen davon in den USA und befindet sich in den Top 3 der erfolgreichsten Gesundheits- und Fitness Apps. Durchschnittlich nimmt jeder Kunde 3 Kilo pro Monat ab. Bis jetzt entspricht das einem Gewichtsverlust aller Kunden von etwa 2000 Tonnen.
Die Idee ​Über 2,2 Milliarden Menschen weltweit sind übergewichtig. Seit den 70er Jahren hat sich die Zahl der Übergewichtigen verdreifacht. Das bedeutet: Die Weltbevölkerung wird immer schneller immer dicker und dadurch immer kränker. Millionen Menschen kämpfen daher jeden Tag aufs Neue gegen überflüssige Pfunde. Allem voran mit Diäten. Sie können Übergewicht zwar reduzieren, häufig folgt jedoch der Jojo Effekt. Sport zahlt sich ebenfalls erst durch langanhaltende Disziplin aus. Die Abbruchrate ist bei beiden Abnehmmethoden dementsprechend hoch. Mit Fastic wurde eine Alternative entwickelt, die schonend und gesund zum Gewichtsverlust führen soll.
So funktioniert die App: ​In der Fastic-App können die Fastenziele individuell festgelegt werden. So zum Beispiel: Abnehmen, Stärkung der Konzentration oder Verbesserung der Gesundheit. Das System ermittelt anschließend die beste Fastenmethode für den jeweiligen Nutzer und erinnert über Push- Nachrichten daran, wann die individuell festgelegte Fastenzeit beginnt und endet. Während der Fastenphase wird außerdem der Körperstatus angezeigt, um dem Nutzer zu zeigen, welche Prozesse sich zu welcher Zeit in ihrem Körper abspielen. Herzstück der App ist die In-App-Community, worin Nutzer sich gegenseitig Tipps zum Durchhalten geben und so motivieren. Weiterhin hebt sich die App durch ihr Prinzip der Gamification von anderen Health-Apps ab.

 

BILD: Fastic Gründer Sebastian Wettcke und Phil Wayman © Fastic

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