Labor SaaS Anbieter Labforward aus Berlin schließt Serie-B ab

Labor SaaS Anbieter Labforward schließt Serie-B ab
Berlin, 08.01.2020: Labforward sammelt in einer Serie-B-Finanzierungsrunde > 5 Mio. ein, um ihre Konnektivitätsplattform für Labore auszubauen und international zu expandieren. Tecan, ein weltweit führender Anbieter von Laborgeräten und Lösungen für die Life-Science-Forschung und klinische Diagnostik, führt die Runde an. Die Laborgerätehersteller Tecan und 2mag sowie der bestehende Investor Peppermint Venture Partners investieren mehr als 5 Millionen Euro in das Laborsoftware-Unternehmen mit Sitz in Berlin.
Labore  verwenden  eine Vielzahl von Instrumenten und Software und steigende Anforderungen führen zu immer komplexeren und größeren Datenmengen. Dies führt durch größtenteils manuelles Datenmanagement zu Ineffizienzen, zu Fehlern und sogar Datenverlusten. Mit dem neuen Kapital will das Unternehmen seine Software-Suite als Konnektivitätsplattform ausbauen, die Zuverlässigkeit, Sicherheit und Struktur beim Datenmanagement, aber gleichzeitig Flexibilität, Agilität und Freiheit in der Arbeitsweise erlaubt. Darüberhinaus wird Labforward international expandieren. Die Wachstumspläne basieren auf einem soliden Fundament, wie Dr. Simon Bungers, Mitgründer und CEO des Unternehmens, erklärt:”Uns vertrauen bereits hunderte von Laboren weltweit und wir sind seit 2019 profitabel. Wir arbeiten mit renommierten akademischen Einrichtungen wie der Max-Planck-Gesellschaft, mit US-Biotech-Unternehmen wie Nkarta Therapeutics sowie mit internationalen Pharmaunternehmen wie Bayer zusammen. Wir haben bewiesen, dass unsere Produkte zentrale Probleme bei den Digitalisierung in der Laborbranche lösen. Die Tatsache, dass wir unseren Kunden helfen können, das riesige Potenzial, das in den täglich anfallenden Labordaten schlummert, weitergehend zu nutzen, war ein weiterer Baustein für den erfolgreichen Abschluss der Runde.”
“Wir sind der festen Überzeugung, dass das Labor der Zukunft neben innovativen Instrumenten und Verbrauchsmaterialien auch offene digitale Lösungen mit breiter Konnektivität und Integrierbarkeit mehrerer Geräte benötigt. Diese Kapitalbeteiligung stärkt unsere Beziehung zu Labforward, einem führenden Unternehmen für intelligente Laborsoftware-Tools”, kommentiert Erik Norström, Executive Vice President und Head Corporate Development bei Tecan.
Im Jahr 2019 hat Labforward die cubuslab GmbH aus Karlsruhe übernommen und erfolgreich integriert. Seitdem ist das vereinte Team auf 35 Mitarbeiter angewachsen. Labforward führt den Erfolg beim Wachstum des Unternehmens auf seine Vielfalt und den Fokus auf internationales Recruiting zurück. Mario Russo, der in den USA geborene CTO, erklärt:”Unser Team ist einfach klasse. Wir vertreten 16 Nationalitäten. Die einzigartige Mischung aus Hintergründen und Perspektivenermöglicht es uns, uns einfacher an Herausforderungen anzupassen und gleichzeitig unsere hohen Qualitätsstandards beizubehalten, während wir unsere Plattform erweitern.”
Bis zum Ende des Jahres soll das Team auf 80 Mitarbeiter anwachsen.
Über die Labforward GmbH

Labforward (​www.labforward.io​) entwickelt digitale Software-Lösungen für das Labor. Zu den Produkten gehören das umfassende und gut durchdachte Elektronische Laborjournal Labfolder (ELN, electroniclabnotebook) sowie die Internet-of-Things (IoT) Plattform Laboperator. Labforward entstand im Mai 2019 durch die Fusion der labfolder GmbH und der cubuslab GmbH. Die labfolder GmbH wurde 2013 von Simon Bungers (CEO) und dem Biophysiker Florian Hauer (CPO) gegründet, später kamen Yannick Skop (CCO) und Mario Russo (CTO) hinzu. Dominic Lütjohann und Julian Lübke, die 2015 die cubuslab GmbH gründeten, stießen als Mitgründer und Leiter des Laboperator-Produkts zum Labforward-Team hinzu. Das LabfolderELN wird von mehr als 40.000 internationalen Wissenschaftlern genutzt und unterstützt Labore dabei, Daten im Team zu erfassen, zu teilen, wiederzufinden und zu validieren. Die Laboperator Plattform kann Laborgeräte steuern und überwachen sowie strukturierte Workflows automatisiert ausführen. Die Daten werden zentral gespeichert und sind dadurch jederzeit für Datenmanagement-Plattformen wie labfolder oder andere ELN- oder LIMS-Systeme verfügbar. Die steigende Nachfrage nach digitalen Lösungen in der regulierten Laborumgebung hat zu einem kontinuierlich starken Wachstum von Labforward geführt. Die anhaltende Corona-Krise hat die Nachfrage nach Kollaborations-und Automatisierungslösungen erhöht, da Labore mit Schließungen sowie dem Druck, effizienter zu arbeiten, konfrontiert sind. Vor dieser Finanzierungsrunde wurde Labforward von den Investoren Peppermint Ventures, der IBB Beteiligungsgesellschaft, Vogel Ventures und einem Konsortium aus erfahrenen Business Angels unterstützt.

 

Weitere Informationen: https://www.labforward.io

BILD: Dr. Simon Bungers, CEO (c) Labforward
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