Nachhaltigkeitsstartup VYTAL erhält mehr als 2 Mio. Euro, auch Lieferando-Mitgründer Kai Hansen investiert

Nachhaltigkeitsstartup VYTAL erhält Millionen-Investment für den Ausbau seines App-basierten Mehrwegsystems für die Gastronomie

Finanzkräftige Investoren und Business Angels investieren mehr als 2 Mio. Euro, um die Verpackungsflut bei Take Away und Lieferessen zu stoppen

Lieferando-Mitgründer Kai Hansen, Nixdorf Kapital Impact Fund S.C.S., SICAV-RAIF – Burning Issues Impact Fund, HW Capital, Caesar Business Angels sowie weitere Investoren sicherten sich in der gerade abgeschlossenen Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von mehr als 2 Millionen Euro Anteile am ersten digitalen und pfandfreien Mehrwegsystem für Essensbestellungen in Deutschland. Auch Dr. Georg Kofler, der sich im Rahmen der aktuellen Staffel von „Die Höhle der Löwen“ mit seiner Food Chain GmbH bereits an VYTAL beteiligt hatte, stockt sein Investment auf 750.000 Euro auf.

„Wir haben gezielt nach Investoren gesucht, die wertvolle Erfahrungen und Netzwerke einbringen, um VYTAL gemeinsam mit uns zum effizientesten Mehrwegsystem und zur Plattform für Essensbestellungen ohne Verpackungsmüll auszubauen. Jetzt sind wir voller Vorfreude mit dem Burning Issues Impact Fund unsere Umweltwirkung und mit Kai Hansen unsere Bestellfunktion für Lieferessen weiter auszubauen. Gerade durch Corona haben die letzten Monate gezeigt, dass Take Away und Lieferessen nachhaltiger werden müssen“, sagt Dr. Tim Breker, Mitgründer und Geschäftsführer von VYTAL.

Nicht nur die 80.000 zusätzlichen Essensverpackungen, die laut Deutscher Umwelthilfe im ersten Lockdown 2020 in Deutschland jede Stunde zusätzlich verbraucht wurden, verdeutlichen, dass VYTAL mit seinem digitalen pfandfreien Mehrwegsystem ein akutes Problem angeht. Auf europäischer Ebene wurde im europäischen Parlament erst diese Woche über den Aktionsplan zur Kreislaufwirtschaft abgestimmt, mit dessen Hilfe der Umbau zu einer nachhaltigen Wirtschaft gelingen soll. Das deutsche Bundeskabinett hatte bereits im Januar 2021 für gastronomische Betriebe die Pflicht beschlossen, ab dem Jahr 2023 auch Mehrwegverpackungen anzubieten.

„Genau deshalb brauchen wir jetzt schnell skalierbare und innovative Lösungen“, sagt Investor Kai Hansen: „Die Lösung von VYTAL hat mich überzeugt, weil sie so gut und einfach funktioniert. Gastronomen steigern ihren Umsatz, weil Kunden häufiger zurückkommen und sparen mit VYTAL Kosten im Vergleich zu vermeintlich biologisch abbaubaren Einwegverpackungen ein. Gleichzeitig wird für die Kunden das Pfand durch eine Ausleihfrist ersetzt, so dass die umweltfreundlichen hochwertigen Mehrwegbehälter für sie komplett kostenlos nutzbar sind. Darüber hinaus kommt das Essen in VYTAL Schalen mit höherer Qualität beim Kunden an und bleibt länger warm.“ Investor Sebastian Büchte von den Caesar Business Angels ist ebenfalls von VYTAL überzeugt: „Wir glauben, dass die Zeit reif ist für nachhaltige Alternativen in allen Lebensbereichen. VYTAL gelingt dieses für Essen-zum-Mitnehmen auf hervorragende Weise. VYTALs Angebot ist nachhaltiger und bietet den Nutzern und Nutzerinnen auch noch eine tolle Erfahrung.“

Das aufgenommene Kapital wird VYTAL in den Ausbau seines Aus- und Rückgabenetzwerks von derzeit rund 700 Partnerrestaurants, Kantinen und Supermärkten investieren, um seine Position als Marktführer für Essensverpackungen im Mehrwegsystem weiter auszubauen. Ziel ist es, das bisherige exponentielle Wachstum weiterzuführen. Die Anzahl der durch VYTAL eingesparten Einwegverpackungen soll so von 200.000 im Jahr 2020 auf rund 3 Millionen in 2021 um den Faktor 15 gesteigert werden. Langfristig möchte VYTAL als Betriebssystem für Mehrweg alle Einwegverpackungen ersetzen und das Geschäft in internationalen Märkten ausbauen.

Seit 2019 betreibt VYTAL Deutschlands erstes digitales und pfandfreies Mehrwegsystem mit hochwertigen, auslaufsicheren Essensverpackungen für Mitnahme- und Lieferessen. Mit Anreizen statt Pfand erzielt das VYTAL System höhere Rücklaufquoten als das deutsche Flaschenpfandsystem. Kunden registrieren sich einmalig in der VYTAL App oder kaufen eine VYTAL Mitgliedskarte und können damit bei jedem Partner Mehrwegbehälter kostenlos ausleihen und nach der Benutzung zurückbringen. Dafür haben sie 14 Tage Zeit. In vielen deutschen Großstädten können sie ihr Essen bequem direkt über die App zur Abholung oder Lieferung vorbestellen und bezahlen. Auch über etablierte Drittanbieter von Lieferessen können Gerichte der VYTAL-Partnerrestaurants direkt in Mehrwegbehältern nach Hause bestellt werden. Gastronomen profitieren von einer Zusammenarbeit mit VYTAL durch die Einsparung von Verpackungskosten, durch Neukundengewinnung sowie durch einen höheren Umsatz je Kunde.

Weitere Informationen: https://www.vytal.org/

Bild: VYTAL Gründerteam (c) VYTAL

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