ILB an Bord: Betterguards Technology GmbH überzeugt weiteren Investor

Die Betterguards Technology GmbH (Betterguards) hat mit der von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gemanagten Fondsgesellschaft BFB Brandenburg Kapital GmbH einen neuen Investor gewonnen.
Betterguards gibt das Closing einer Finanzierungsrunde bekannt. Neben der ILB, die sich mit Ihrem Eigenkapitalfonds am Unternehmen beteiligt und die Runde als Lead Investor anführt, haben noch zwei weitere Business Angels in das Unternehmen investiert. Das frische Kapital nutzt das Unternehmen für die Weiterentwicklung der Technologie für Sprung- und Kniegelenksverletzungen zur Marktreife und den Ausbau des bestehenden Standortes in Brandenburg.
Betterguards entwickelt adaptive Schutzelemente (sog. Adaptoren) für Gelenke. Mit Hilfe dieser Adaptoren sollen zugleich schützende Bewegungslimitierung als auch herausragende Beweglichkeit erstmals in einem Produkt miteinander verbunden werden. Vinzenz Bichler, Geschäftsführer der Betterguards, erklärt: „Herkömmliche Stützsysteme für Gelenke sind entweder steif oder flexibel, aber niemals beides zusammen. Die Adaptoren von Betterguards ermöglichen hingegen eine hohe Bewegungsfreiheit bei gleichzeitig hoher Schutzwirkung. Die potenziellen Einsatzfelder sehen wir sowohl im medizinischen, therapeutischen als auch prophylaktischen, sportbasierten Segment.“ Damit einhergehend ist die Nutzung als Medizinprodukt im Bereich von Sprunggelenksverletzungen denkbar.
Weiterhin führt Vinzenz Bichler aus: „Wir sind sehr erfreut darüber, dass es uns bereits in einer sehr frühen Unternehmensphase gelungen ist, neben branchenerfahrenen Business Angels auch einen markterfahrenen Venture Capital-Investor wie die ILB mit Ihren Eigenkapitalfonds zu gewinnen. Die eingeworbenen Mittel erlauben uns, die Entwicklung der Adaptoren als Medizinprodukt, speziell im Bereich des Sprunggelenks, am Brandenburger Standort sowie eine dazugehörige Produktion aufzubauen. Gleichzeitig sollen erste Maßnahmen für einen Markteintritt der Sprunggelenksadaptoren ergriffen werden.“
Martin Laub, Investment Manager der ILB, ergänzt: „Wir investieren in Betterguards, da wir einen großen medizinischen Bedarf für die angebotene Technologie sehen. Speziell bei orthopädischen Hilfsmitteln im Bereich der Sprung- und Kniegelenksverletzungen gibt es eine große Zielgruppe. Zusammen mit dem Unternehmen besteht unsere Aufgabe nun darin, für die jeweiligen Indikationen eine geeignete Markteinführungsstrategie zu konzipieren und umzusetzen, um die Produkte auf dem Medizintechnikmarkt entsprechend zu platzieren.“

Über Betterguards Technology GmbH

Betterguards entwickelt intelligente, verletzungsvorbeugende Module für Bandagen und Orthesen und plant den Einsatz der Technologie in einer Vielzahl weiterer Produkte wie Handschuhe, Schuhe und Protektoren. Die mit den von Betterguards ausgestatteten Produkte sollen bei normaler Bewegung flexibel und frei beweglich sein, bei erhöhter Krafteinwirkung oder unnatürlichen Bewegungen (bspw. Umknicken Sprunggelenk, Sturz auf das Handgelenk) die jeweiligen Gelenke schützen. www.betterguards.de

Über die Investitionsbank des Landes Brandenburg

Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) managt verschiedene Beteiligungsfonds, die wachstums- und innovations¬orientierte Unternehmen mit Sitz und/oder Betriebsstätte in Brandenburg finanzieren. Die Fondsmittel werden aktuell vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg sowie der ILB bereit gestellt.

Durch die Beteiligungsaktivitäten der ILB wurden bisher mehr als 170 Unternehmen mit rund 180 Millionen Euro auf ihrem Wachstumskurs begleitet. Über 5.800 moderne Arbeitsplätze sind entstanden beziehungsweise wurden gesichert. Die von der ILB betreuten Fonds decken das gesamte Spektrum von der Venture Capital Finanzierung in der Unternehmensgründung und frühen Wachstumsphase bis hin zur Mezzanine Finanzierung für etablierte mittelständische Unternehmen ab. Zusätzlich investierten Privatinvestoren bisher rund 300 Millionen Euro in die Unternehmen. Weitere Informationen: www.ilb.de

(Quelle)


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