Wie schädliche Eiweiß-Ablagerungen bei Amyloidose entstehen

Fluoreszenz-mikroskopische Aufnahme von amyloidbildenden Zellen. Die Ablagerungen entstehen zuerst innerhalb der Zellen. Bild: Institut für Proteinbiochemie

Proteine zählen eigentlich zu den grundlegenden Bausteinen des Lebens. Doch körpereigene Eiweißmoleküle können mitunter tödlich verlaufende Krankheiten auslösen. Bei Erkrankungen wie den Amyloidosen lagern sich Proteine in den Zellzwischenräumen ab und schädigen damit lebenswichtige Organe wie Leber, Niere und Milz. Die abgelagerten Proteine nehmen dabei eine abnormale faserartige Struktur an und bilden sogenannte Amyloid-Fibrillen. Wissenschaftler der Universität Ulm konnten nun auf zellulärer Ebene zeigen, wie sich diese schädlichen Eiweißfasern aus bestimmten Vorläuferproteinen bilden.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Marcus Fändrich
Leiter des Instituts für Proteinbiochemie der Universität Ulm
Tel. +49 731 50 32 750
marcus.faendrich@uni-ulm.de

Presseveröffentlichung vom 11.07.2017

Quelle


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